Daniel Berthold behandelt Erkrankungen und Verletzungen an Schulter, Ellenbogen, Knie und Sprunggelenk sowie sportorthopädische Fragestellungen.
Persönliche Schwerpunkte ansehenERWEITERUNGEN IM WIRBELSÄULENKANAL
Eine Verengung des Wirbelkanals bzw. des Nervenaustrittskanals kann in der Halswirbelsäule oder Lendenwirbelsäule auftreten. Konservative Maßnahmen können zwar Linderung schaffen, oftmals sind sie jedoch nicht ausreichend. Insbesondere im Bereich der Erweiterung des Wirbelkanals hat sich gezeigt, dass die minimalinvasive operative Therapie mittels Erweiterung des Nervenaustrittkanals (Foraminotomie) oder Erweiterung des Wirbelkanals (Dekompression) in der Regel höhere Erfolge verzeichnet, als die konservativen Therapien.
Erweiterung des Nervenaustrittskanals (Foraminotomie)
Vorteile einer Foraminotomie
- kleiner Operationszugang geringe Oprationstrauma
- keine offene Operation am Wirbelkanal nötig
- minimale Strukturverletzung von Nervengewebe
- Schonung der umliegenden Strukturen
- verminderte OP-Dauer sowie kurze stationäre Aufenthalt und Rekonvaleszenz
- Mobilisierung unter Hilfestellung bereits nach wenigen Stunden möglich
Erweiterung des Wirbelkanals (Dekompression): Wirbelkanalstenose behandeln
Vorteile einer Dekompression
- kleiner Operationszugang und minimale Strukturverletzung von Nervengewebe
- keine isolierte oder offene Operation am Wirbelkanal nötig
- Schonung der umliegenden Strukturen
- verminderte OP-Dauer
- Mobilisierung unter Hilfestellung bereits nach 12 Stunden möglich
Nachbehandlung und richtiges Verhalten
In den ersten vier Wochen nach dem operativen Eingriff empfehlen wir körperliche Schonung. Hierzu gehört das Tragen einer speziell angepassten weichen Halskrawatte, welche den Nacken entlastet und die Heilung unterstützt. Wurde die Lendenwirbelsäule operiert, entlastet ein Rumpfkorsett den behandelten Bereich. Gezielte krankengymnastischen Therapiemaßnahmen sind etwa physikalische Maßnahmen zur Behandlung von Verspannungen der Muskulatur oder Krankengymnastik. Nach einem Zeitraum von vier Wochen können die gewohnten Aktivitäten in Beruf und Freizeit wieder aufgenommen werden. Abhängig von der körperlichen Belastung ist die Arbeitsfähigkeit vier bis sechs Wochen nach operativem Eingriff wieder hergestellt.
- Erfahrung in der Diagnostik und nicht-operativen Behandlung von Bandscheibenproblemen, Facettengelenkarthrose und ISG-Beschwerden
- Durchführung gezielter Infiltrationen wie Facetten-, ISG- und periradikulären Injektionen zur Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung





