Sehnenmitte progressiv belasten
Beschwerden zwei bis sieben Zentimeter oberhalb des Fersenbeins werden über Wadenkraft, Bewegungsumfang und Energiespeicherung aufgebaut.
Achillessehne · Belastungsaufbau · Return to Sport
Schmerzen an der Achillessehne können beim Laufen, Springen, Treppensteigen oder bereits beim Aufstehen am Morgen auftreten. Manche Beschwerden beginnen schleichend nach einer Trainingssteigerung. Andere entstehen plötzlich mit einem Schnappen, deutlichem Kraftverlust oder der Unfähigkeit, auf einem Bein auf die Zehenspitzen zu gehen.
Für die Behandlung ist deshalb entscheidend, ob eine Achillessehnen-Tendinopathie, eine Reizung des Sehnengleitgewebes, eine Schleimbeutelentzündung, eine Teilverletzung oder eine akute Achillessehnenruptur vorliegt. Auch die Schmerzlokalisation ist wichtig: Beschwerden in der Mitte der Sehne werden anders behandelt als Schmerzen direkt am Ansatz am Fersenbein [1], [2].
Die Grundlage einer modernen Therapie ist meist eine gezielte Belastungssteuerung mit progressivem Krafttraining. Stoßwellentherapie, Einlagen, Fersenkeile oder Injektionen können in ausgewählten Fällen ergänzend besprochen werden. Sie ersetzen jedoch nicht automatisch die aktive Rehabilitation.
Autor und medizinisch verantwortlichPD Dr. med. Daniel P. BertholdFacharzt für Orthopädie und UnfallchirurgieInhaltlich aktualisiert am

Das Wichtigste in Kürze
Medizinisch unterscheiden
Beschwerden zwei bis sieben Zentimeter oberhalb des Fersenbeins werden über Wadenkraft, Bewegungsumfang und Energiespeicherung aufgebaut.
Direkter Ansatzschmerz benötigt eine angepasste Übungsamplitude, Schuhversorgung und eine eigene Abwägung von Stoßwelle oder Operation.
Plötzliches Schnappen, Kraftverlust und fehlender einbeiniger Zehenstand werden klinisch sowie per Ultraschall oder MRT eingeordnet.
Achillessehnen-Behandlungscheck
Schmerzort, Funktion, Verlauf, Folgetagsreaktion und Sehnenstruktur bestimmen die nächste Stufe. Der Check stellt keine Diagnose. Antworten werden weder gespeichert noch übertragen.
Kapitel 01
| Beschwerdebild | Typische Schmerzstelle | Häufige Besonderheiten | Grundprinzip der Behandlung |
|---|---|---|---|
| Midportion-Tendinopathie | Etwa 2 bis 7 cm oberhalb des Fersenbeins | Schmerzen bei Laufen, Springen und Zehenstand; häufig Verdickung | Progressive Belastung der Wade, Aktivitätsanpassung, gegebenenfalls Zusatztherapie |
| Insertionale Tendinopathie | Am Übergang der Achillessehne zum Fersenbein | Druckschmerz durch Schuhe, Knochenvorsprünge, Verkalkungen oder Schleimbeutelreizung möglich | Belastung zunächst ohne tiefe Dorsalflexion, Fersenlift, angepasstes Krafttraining |
| Paratendinopathie oder Bursitis | Neben der Sehne oder direkt am Fersenansatz | Reibung, Schwellung, Rötung oder druckabhängige Schmerzen | Ursache der Reizung behandeln, Belastung anpassen, entzündliche Begleitprobleme prüfen |
| Teilruptur | Je nach Höhe der Verletzung | Kraftverlust und belastungsabhängige Schmerzen | Fachärztliche Untersuchung, Bildgebung je nach Befund, kontrollierte Rehabilitation |
| Akute Achillessehnenruptur | Häufig 2 bis 6 cm oberhalb des Fersenbeins | Schnappen, plötzlicher Schmerz, fehlender Zehenstand, Kraftverlust | Zeitnahe fachorthopädische Abklärung |
Der früher häufig verwendete Begriff „Achillessehnenentzündung“ ist nicht immer passend. Bei einer chronischen Tendinopathie stehen häufig strukturelle und mechanische Veränderungen im Vordergrund, nicht eine reine Entzündung. Für die Therapie ist deshalb eine belastbare Funktionsdiagnose wichtiger als die Bezeichnung allein [3], [4].
Kapitel 02
Häufig treten mehrere der folgenden Beschwerden gemeinsam auf:
Die Schmerzstärke allein zeigt nicht sicher, wie belastbar die Sehne ist. Auch der Ultraschall- oder MRT-Befund darf nicht isoliert interpretiert werden. Strukturveränderungen und Schmerzen korrelieren bei Achillessehnenbeschwerden nur unvollständig [5], [6]. Entscheidend sind Untersuchung, Funktion, Belastungsverlauf und die Reaktion auf eine schrittweise Therapie.
Kapitel 03
Eine plötzlich auftretende Verletzung mit einem hörbaren oder fühlbaren Schnappen sollte nicht wie eine gewöhnliche Überlastung behandelt werden. Eine akute Ruptur kann auch bei älteren oder weniger sportlichen Menschen auftreten und wird manchmal zunächst mit einer Sprunggelenksverletzung verwechselt [7].
Eine rasche Untersuchung ist besonders wichtig bei:
Die Diagnose einer akuten Achillessehnenruptur wird vor allem klinisch gestellt. Der Thompson-Test, die Prüfung des Zehenstands und die Tastuntersuchung sind wichtige Bestandteile. Bei unklaren Befunden kann ein Ultraschall die Ruptur und den Abstand der Sehnenenden darstellen; ein MRT ist nicht in jedem Fall erforderlich [7], [8].
Bei einer akuten Ruptur kommen eine funktionelle nichtoperative Behandlung und eine Operation infrage. Eine große randomisierte Studie fand nach zwölf Monaten keine besseren allgemeinen Funktionswerte durch eine Operation, aber eine niedrigere Wiederrupturrate. Dem stehen Operationsrisiken wie Wundheilungsstörungen und Nervenverletzungen gegenüber [9]. Die Entscheidung sollte daher von Alter, beruflicher und sportlicher Belastung, Begleiterkrankungen, Rupturlokalisation und der Qualität der geplanten Rehabilitation abhängen.
Kapitel 04
Die Achillessehne überträgt die Kraft von Wadenmuskulatur und Sprunggelenk auf das Fersenbein. Sie muss beim Laufen und Springen hohe Kräfte wiederholt speichern und abgeben. Beschwerden entstehen häufig, wenn die Belastung schneller steigt, als sich die Sehne anpassen kann.
Häufige Auslöser und begünstigende Faktoren sind:
Ein einzelner Faktor beweist jedoch nicht die Ursache. Auch Menschen ohne erkennbare Fehlstellung können eine Tendinopathie entwickeln. Umgekehrt führen ein Fersenbeinsporn oder eine Haglund-Form nicht automatisch zu Beschwerden.
Kapitel 05
Die Untersuchung beginnt mit der Krankengeschichte. Wichtig sind unter anderem:
Anschließend werden die Sehne, die Wade, das Sprunggelenk und der Fuß untersucht. Dazu gehören Druckschmerz, Verdickung, Beweglichkeit, Wadenkraft, einbeiniger Zehenstand, Sprung- und Laufbelastung sowie die Funktion im Seitenvergleich.
Eine typische Achillessehnen-Tendinopathie kann häufig klinisch diagnostiziert werden. Eine Bildgebung ist nicht bei jeder Beschwerde sofort notwendig. Sie ist sinnvoll, wenn die Diagnose unklar ist, die Beschwerden unerwartet verlaufen, eine Teilruptur oder zusätzliche Struktur vermutet wird oder eine Operation beziehungsweise Injektion geplant wird [2].
Der Ultraschall ist häufig die erste bildgebende Untersuchung. Er kann Verdickungen, Faserveränderungen, Flüssigkeit, Verkalkungen, Schleimbeutel und Teilrisse darstellen. Bei einer akuten Ruptur kann er den Verlauf und den Abstand der Sehnenenden zeigen.
Ein MRT kann bei tiefen oder unklaren Beschwerden, bei widersprüchlichen Befunden und zur Operationsplanung hilfreich sein. Bei Schmerzen am Ansatz können Röntgenaufnahmen zusätzliche Informationen zu knöchernen Vorsprüngen, Verkalkungen oder einer Haglund-Konfiguration liefern [2], [10].
Bildgebung sollte jedoch nicht allein verwendet werden, um die Prognose festzulegen. Ein auffälliger Befund bedeutet nicht automatisch, dass eine Operation notwendig ist. Ebenso kann eine klinisch relevante Beschwerde bestehen, obwohl die strukturelle Veränderung im Bild nur gering ausgeprägt ist.
Kapitel 06
Die konservative Behandlung ist bei einer Tendinopathie meist der erste Schritt. Sie sollte nicht mit vollständiger Ruhe verwechselt werden. Eine längere Inaktivität kann Wadenmuskulatur und Sehnenbelastbarkeit weiter schwächen. Ziel ist eine optimale Belastung: genug Reiz für Anpassung, aber nicht so viel, dass Schmerzen und Morgensteifigkeit dauerhaft zunehmen [2], [3].
Die wichtigsten Bausteine sind:
Eine konservative Behandlung benötigt häufig mehrere Monate. Bei lang bestehenden Beschwerden ist eine schnelle Wirkung innerhalb weniger Tage nicht realistisch. Die Dutch multidisciplinary guideline empfiehlt bei Tendinopathien eine aktive Behandlung mit mindestens zwölf Wochen progressiver Belastung; eine Operation soll erst nach mindestens sechs Monaten konsequenter aktiver Therapie erwogen werden [2].
Kapitel 07
Das zentrale Therapieziel ist nicht ein bestimmtes magisches Übungsprogramm, sondern die schrittweise Steigerung der Belastbarkeit. Exzentrische Übungen sind gut untersucht, aber nicht nachweislich allen anderen progressiven Belastungsformen überlegen. Auch Heavy-Slow-Resistance-Programme und andere abgestufte Trainingsformen können sinnvoll sein [11], [12].
In einer frühen Phase können langsam ausgeführte beidbeinige Wadenheben auf ebenem Untergrund, isometrische Anspannungen und schmerzarme Bewegungen eingesetzt werden. Die Belastung wird so gewählt, dass die Beschwerden kontrollierbar bleiben und sich am nächsten Morgen nicht deutlich verschlechtern.
Im nächsten Schritt folgen einbeinige Wadenheben, zusätzliche Gewichte und eine größere Zahl kontrollierter Wiederholungen. Bei einer Midportion-Tendinopathie kann später auch über eine Stufenkante trainiert werden, wenn die Belastbarkeit dafür ausreicht.
Bei einer insertionalen Tendinopathie sollte der Bewegungsumfang am Anfang häufig so angepasst werden, dass die Sehne nicht am Fersenbein maximal komprimiert wird. Deshalb werden die Übungen zunächst auf flachem Untergrund und ohne tiefes Absenken der Ferse durchgeführt [3], [13].
Wenn Kraft und Alltagstoleranz zunehmen, werden schnellere Wadenheben, Lauf-ABC, kleine Sprünge und später sportartspezifische Belastungen ergänzt. Die Belastung der Achillessehne kann dabei schrittweise stark ansteigen. Messungen der mechanischen Belastung zeigen, dass zwischen einfachen Wadenheben und einbeinigen Sprüngen ein großer Unterschied bestehen kann [14].
Ein leichtes bis mäßiges Ziehen während der Rehabilitation ist nicht automatisch gefährlich. Als praktische Orientierung kann ein Schmerzbereich bis etwa 4 oder 5 von 10 akzeptabel sein, wenn die Beschwerden danach wieder abklingen und am nächsten Morgen nicht deutlich stärker sind [2], [3].
Bei zunehmender Morgensteifigkeit, stärkerem Hinken, anhaltender Verschlechterung oder einem deutlichen Funktionsverlust sollte die Belastung reduziert und die Therapie überprüft werden. Die genaue Schmerzgrenze muss an die individuelle Situation angepasst werden.
Kapitel 08
Physiotherapie kann die aktive Belastungssteuerung unterstützen. Sie kann unter anderem enthalten:
Passive Maßnahmen können Schmerzen kurzfristig beeinflussen. Sie sollten die aktive Rehabilitation jedoch nicht ersetzen. Entscheidend ist, ob eine Behandlung die Funktion verbessert und die schrittweise Belastungssteigerung ermöglicht.
Kapitel 09
Die extrakorporale Stoßwellentherapie, kurz ESWT, ist ein modernes, nichtoperatives Verfahren. Dabei werden mechanische Druckwellen von außen auf den schmerzhaften Sehnenbereich übertragen. Zum Einsatz kommen fokussierte und radiale Systeme. Die Behandlung soll lokale biologische und mechanische Anpassungsprozesse anregen und kann die Rehabilitation sinnvoll unterstützen.
Stoßwellentherapie eignet sich besonders als Bestandteil eines multimodalen Behandlungskonzepts. Sie wird häufig mit progressivem Wadenkrafttraining, Belastungssteuerung und einer schrittweisen Rückkehr zum Sport kombiniert. Viele Patientinnen und Patienten berichten über eine Abnahme von Schmerzen und Morgensteifigkeit sowie eine bessere Belastbarkeit [15], [16], [17].
Die besten Hinweise gibt es derzeit für chronische Midportion-Tendinopathien. Eine systematische Übersichtsarbeit fand einen zusätzlichen funktionellen Nutzen, wenn ESWT mit einem Sehnenbelastungsprogramm kombiniert wurde. Der Unterschied auf der VISA-A-Funktionsskala lag in dieser Analyse bei rund zehn Punkten [18]. Auch randomisierte Studien zur Kombination aus exzentrischem Training und ESWT berichten über bessere Schmerz- und Funktionswerte als bei Training allein [19].
Auch bei insertionalen Beschwerden kann Stoßwellentherapie eine interessante Option sein. Klinische Studien und Fallserien zeigen bei vielen Betroffenen Verbesserungen von Schmerz, Funktion und Alltagsbelastbarkeit, insbesondere wenn die Behandlung mit einem angepassten Kraftprogramm verbunden wird [20], [21], [22]. Die Ergebnisse sind nicht bei allen Patientinnen und Patienten gleich, weil Ansatzbeschwerden häufig durch Verkalkungen, Schleimbeutel oder knöcherne Veränderungen mitbestimmt werden.
Neuere Studien untersuchen außerdem, ob fokussierte Stoßwellen zusammen mit progressivem Widerstandstraining die mechanischen Eigenschaften und die Gewebeorganisation der Sehne verbessern können. Erste Ergebnisse sind vielversprechend, die optimale Dosierung und die Auswahl geeigneter Patientinnen und Patienten werden weiter untersucht [23].
Stoßwellentherapie kann besonders sinnvoll sein:
Die Behandlung kann vorübergehend unangenehm sein. Möglich sind Druckschmerz, Rötung, Schwellung, Bluterguss oder eine kurzzeitige Zunahme der Beschwerden. Vor einer Behandlung müssen eine akute Ruptur, Infektion, relevante Gerinnungsprobleme, Blutverdünner und frühere Kortikosteroidinjektionen berücksichtigt werden. Die passende Energie, Frequenz und Zahl der Sitzungen sollte individuell festgelegt werden.
Kapitel 10
Ein kleiner Fersenkeil kann die Spannung und den Bewegungsumfang der Achillessehne vorübergehend reduzieren. Bei insertionalen Beschwerden kann auch die Vermeidung harter Schuhkanten oder eine weichere Fersenkappe sinnvoll sein.
Einlagen sind keine Standardtherapie für jede Achillessehne. Sie können bei einer konkreten biomechanischen Fragestellung oder zur zeitweisen Entlastung erwogen werden. Die Studienlage zeigt keinen verlässlichen allgemeinen Vorteil von Orthesen für Schmerzen und Funktion [12]. Entscheidend ist, ob die konkrete Anpassung Beschwerden reduziert und die Rehabilitation unterstützt.
Ein Fersenlift sollte nicht über längere Zeit unkritisch verwendet werden. Wenn die Sehne wieder belastbarer wird, sollte die Fersenhöhe schrittweise normalisiert werden, sofern kein anderer Grund für die Versorgung besteht.
Kapitel 11
Schmerzmittel können kurzfristig helfen, Alltag und Übungen zu ermöglichen. Die Auswahl hängt von Magen, Nieren, Herz-Kreislauf-System, Blutgerinnung, anderen Medikamenten und Begleiterkrankungen ab.
Nichtsteroidale Antirheumatika können bei einer akuten schmerzhaften Begleitreaktion zeitweise eingesetzt werden, sind aber keine dauerhafte Lösung einer chronischen Tendinopathie. Auch die lokale Anwendung sollte individuell geprüft werden.
Kortisoninjektionen direkt in oder nahe an die Achillessehne sind besonders kritisch. Kortikosteroide können die Sehnenstruktur schwächen und das Rupturrisiko erhöhen. Auch wenn einzelne Studien kurzfristige Verbesserungen zeigen, wird eine routinemäßige lokale Kortikosteroidinjektion bei Achillessehnen-Tendinopathie nicht empfohlen [3], [24].
Kapitel 12
PRP steht für plättchenreiches Plasma und wird aus körpereigenem Blut hergestellt. ACP ist eine bestimmte Form eines autologen Blutprodukts. Beide Verfahren enthalten körpereigene Blutbestandteile und Wachstumsfaktoren, die biologische Reparatur- und Umbauprozesse im Sehnengewebe beeinflussen können. Deshalb werden PRP und ACP insbesondere bei länger bestehenden Beschwerden und als Ergänzung zur Rehabilitation eingesetzt.
Klinische Beobachtungsstudien und mehrere Übersichtsarbeiten berichten über mögliche Verbesserungen von Schmerzen, Funktion und sportlicher Belastbarkeit nach PRP-Behandlungen. Besonders interessant ist die Kombination aus einer gezielten Injektion, einer sonografischen Kontrolle und einem anschließenden progressiven Belastungsprogramm [25], [26], [27]. Auch bei Patientinnen und Patienten, die auf klassische Maßnahmen nur unzureichend angesprochen haben, kann PRP ein sinnvoller individueller Therapieversuch sein.
Die Ergebnisse der kontrollierten Studien sind allerdings nicht einheitlich. Größere randomisierte Untersuchungen konnten bislang keinen verlässlich überlegenen Effekt jedes PRP-Präparats gegenüber einer Scheinbehandlung zeigen [28], [29], [30]. Das bedeutet nicht, dass PRP bei jeder Person wirkungslos ist. Vielmehr unterscheiden sich Präparate, Leukozytenanteil, Injektionsvolumen, Injektionstechnik, Anzahl der Sitzungen, Sehnenabschnitt und begleitende Rehabilitation deutlich.
PRP oder ACP können daher nach einer konkreten Diagnose und einer realistischen Zieldefinition besprochen werden. Mögliche Ziele sind eine bessere Teilnahme am Krafttraining, eine Reduktion von Schmerzen und eine Unterstützung der funktionellen Rehabilitation. Eine Garantie für eine vollständige strukturelle Regeneration oder eine sichere Operationsvermeidung kann daraus nicht abgeleitet werden.
Kapitel 13
Bei einer High-Volume-Injektion wird ein vergleichsweise großes Flüssigkeitsvolumen meist unter Ultraschallkontrolle neben die Sehne eingebracht. Die Methode kann die schmerzhaften Gleit- und Umgebungsstrukturen beeinflussen und bei ausgewählten Patientinnen und Patienten die Teilnahme an einem anschließenden Rehabilitationsprogramm erleichtern.
Je nach Konzept werden Kochsalz, ein Lokalanästhetikum und gegebenenfalls weitere Wirkstoffe verwendet. Die sonografische Kontrolle ermöglicht eine präzise Platzierung und eine individuelle Anpassung an Sehnenverdickung, Neovascularisation oder begleitende Reizungen. Eine systematische Übersicht von 2024 beschreibt mögliche Verbesserungen von Schmerzen und Funktion, insbesondere in der frühen Phase nach der Behandlung [31].
Die Verfahren sind nicht vollständig standardisiert. Deshalb sollte vorab geklärt werden, welches Ziel verfolgt wird, welches Volumen und welche Substanzen eingesetzt werden und wie die Rehabilitation anschließend aufgebaut wird. High-Volume-Injektionen können eine wertvolle Ergänzung sein, wenn sie in ein Gesamtkonzept aus Diagnostik, Belastungssteuerung und Krafttraining eingebettet werden. Bei Kortikosteroiden ist wegen möglicher Sehnenschwächung eine besonders sorgfältige Abwägung erforderlich.
Kapitel 14
Bei Achillessehnenbeschwerden können physikalische und minimalinvasive Verfahren die aktive Rehabilitation ergänzen. Ihr besonderer Vorteil liegt darin, dass sie bei ausgewählten Patientinnen und Patienten Schmerzen reduzieren, die lokale Behandlung unterstützen und den Einstieg in ein progressives Kraftprogramm erleichtern können.
Unter dem Begriff Elektrotherapie werden unterschiedliche Verfahren zusammengefasst, etwa TENS, therapeutischer Ultraschall, galvanische Elektrolyse und andere lokal angewendete Stimulationsformen. Sie verfolgen je nach Methode das Ziel, Schmerzen zu modulieren, die Gewebereaktion zu beeinflussen oder die Rehabilitation zu unterstützen.
Ein Pilotversuch zur ultraschallgesteuerten galvanischen Elektrolyse zeigte bei chronischer Midportion-Tendinopathie zusätzliche Verbesserungen, wenn das Verfahren mit exzentrischem Training kombiniert wurde. Die Behandlung wurde gut vertragen und kann bei ausgewählten Fällen als ergänzender Baustein diskutiert werden [32]. Auch therapeutischer Ultraschall und andere physikalische Anwendungen können die Schmerzbehandlung begleiten, insbesondere wenn sie mit aktiver Physiotherapie verbunden werden [33], [34].
Die gepulste elektromagnetische Feldtherapie, kurz PEMF, ist eine schmerzarme und gut integrierbare Anwendung. Sie wird eingesetzt, um biologische Anpassungsprozesse im Sehnengewebe zu unterstützen und die Rehabilitation zu begleiten. Gerade bei Patientinnen und Patienten, die intensive lokale Behandlung zunächst schlecht tolerieren, kann eine sanfte physikalische Therapie eine sinnvolle Ergänzung sein.
Eine randomisierte Studie von 2024 kombinierte PEMF mit exzentrischem Training. In beiden Gruppen verbesserten sich Schmerzen und Funktion über zwölf Wochen deutlich. Die Ergebnisse zeigen, dass PEMF sicher in ein Rehabilitationskonzept integriert werden kann; der individuelle Zusatznutzen kann von Sehnenabschnitt, Belastungsfähigkeit und Therapieziel abhängen [35].
| Verfahren | Mögliche Rolle | Sinnvolle Einordnung |
|---|---|---|
| Progressives Krafttraining | Aufbau von Kraft und Sehnenbelastbarkeit | Zentrale Grundlage der Behandlung |
| Stoßwellentherapie | Mechanischer und biologischer Stimulus | Besonders als Ergänzung bei chronischen Beschwerden interessant |
| PRP oder ACP | Autologe biologische Unterstützung | Individueller Therapieversuch nach konkreter Diagnose |
| High-Volume-Injektion | Schmerzreduktion und Unterstützung der Rehabilitation | Präzise sonografische Anwendung und gute Nachbehandlung wichtig |
| Elektrotherapie | Schmerzmodulation und lokale Gewebestimulation | Ergänzung zu Physiotherapie und Belastungsaufbau |
| Magnetfeldtherapie | Schmerzarme physikalische Begleitung | Kann bei ausgewählten Patientinnen und Patienten integriert werden |
| Therapeutischer Ultraschall | Lokale physikalische Behandlung | Als ergänzende Maßnahme, nicht als alleiniger Therapiebaustein |
| Needling oder perkutane Tenotomie | Behandlung ausgewählter degenerierter Areale | Für geeignete chronische Befunde, abhängig von Erfahrung und Indikation |
| Radiofrequenzverfahren | Minimalinvasive Behandlung chronischer Befunde | Interessante Option bei ausgewählten Fällen |
| Laser- und Wärmetherapie | Unterstützung von Schmerz- und Gewebebehandlung | Individuelle Ergänzung innerhalb eines multimodalen Konzepts |
| Prolotherapie oder Polidocanol | Injektion in ausgewählten Konzepten | Nur nach genauer Aufklärung über Nutzen und Evidenz |
| Stammzell- oder Zellverfahren | Regenerative Therapiekonzepte | Individuelle Beratung und besonders realistische Zieldefinition erforderlich |
Die Auswahl sollte sich an Diagnose, Sehnenabschnitt, Beschwerdedauer, sportlichem Ziel und bisherigem Therapieverlauf orientieren. Am überzeugendsten ist meist die Kombination aus genauer Diagnostik, aktiver Belastungssteigerung und einer gezielt ausgewählten ergänzenden Behandlung.
Kapitel 15
Nein. Eine chronische Achillessehnen-Tendinopathie wird in der Regel zunächst konsequent konservativ behandelt. Eine Operation wird vor allem dann diskutiert, wenn die Diagnose gesichert ist, eine strukturierte aktive Therapie über mindestens sechs Monate keinen ausreichenden funktionellen Fortschritt gebracht hat und die Einschränkung weiterhin erheblich ist [2]. Bei einer akuten Ruptur ist die Entscheidung anders: Hier kommen eine funktionelle nichtoperative Behandlung und eine Operation infrage; die Abwägung richtet sich unter anderem nach Belastungsziel, Rupturbefund, Begleiterkrankungen und Qualität der Rehabilitation [9].
Kapitel 16
Eine Operation ist bei einer Tendinopathie selten der erste Schritt. Sie kann erwogen werden, wenn:
Je nach Befund kommen die Entfernung stark degenerierter Sehnenanteile, minimalinvasive Verfahren, die Behandlung begleitender Strukturen wie der Plantarissehne oder eine Rekonstruktion infrage. Die Auswahl richtet sich nach dem Ausmaß der Veränderung, der Sehnenqualität und der Funktion.
Bei Beschwerden am Ansatz können eine Entfernung von Verkalkungen, eine Bursektomie, die Abtragung eines störenden Knochenvorsprungs, ein Debridement und eine erneute Befestigung der Achillessehne notwendig werden. Bei größeren Sehnendefekten kann eine Verstärkung, beispielsweise mit der Flexor-hallucis-longus-Sehne, diskutiert werden [10], [36].
Operationen können Schmerzen und Funktion verbessern, sind aber nicht frei von Risiken. Dazu gehören Wundheilungsstörungen, Infektionen, Nervenverletzungen, anhaltende Steifigkeit, Kraftverlust und eine längere Rehabilitationszeit. Bei insertionalen Eingriffen sind Komplikationen nicht selten, weshalb die Indikation sorgfältig gestellt werden sollte [37].
Kapitel 17
Die Rückkehr zum Sport sollte nicht allein nach einer bestimmten Zahl von Wochen erfolgen. Wichtiger sind Funktion, Kraft, Belastungsreaktion und die Anforderungen der jeweiligen Sportart.
Vor einer vollständigen Rückkehr sollten – je nach Sportart – möglichst folgende Kriterien erfüllt sein:
Ein sinnvoller Laufaufbau kann über Gehen, lockeres Joggen, längere Läufe, Steigerungen, Bergaufpassagen und schließlich Sprint- oder Sprungbelastungen führen. Jede Stufe sollte ausreichend oft vertragen werden, bevor die nächste Belastung hinzukommt. Bei Athleten ist eine vollständige Rückkehr nicht nur eine Frage der Schmerzfreiheit, sondern auch der wiederhergestellten Kraft und der Fähigkeit, hohe Belastungen wiederholt zu tolerieren [3], [38].
Kapitel 18
Eine sichere Vermeidung ist nicht möglich. Das Risiko kann jedoch reduziert werden durch:
Ein Trainingsplan sollte nicht nur die Menge, sondern auch die Intensität und die Art der Belastung berücksichtigen. Ein Wechsel von flachem Joggen zu Bergläufen, Intervallen oder Hallensport kann die Achillessehne deutlich stärker fordern als eine kleine Veränderung des Wochenumfangs.
Einschätzung aus der Praxis
Bei Achillessehnenbeschwerden entscheidet nicht allein, wie „auffällig“ die Sehne im Ultraschall oder MRT aussieht. Wichtiger ist, ob Schmerzort, Kraft, Zehenstand, Belastungsverlauf, sportliche Anforderungen und Bildgebung zusammenpassen. Besonders bei länger bestehenden Beschwerden sollte die Therapie deshalb nicht nur auf eine einzelne passive Maßnahme reduziert werden, sondern einen überprüfbaren Belastungs- und Return-to-Sport-Plan enthalten.
Kapitel 19
Im Orthocenter München kann Dr. Daniel Berthold Achillessehnenbeschwerden sportorthopädisch einordnen und die Behandlung an Diagnose, Belastbarkeit und sportlichem Ziel ausrichten. Im Mittelpunkt stehen eine genaue Untersuchung, die passende Bildgebung bei Bedarf und ein Plan mit festgelegten Schritten für Belastungssteuerung und Rehabilitation.
Eine Beratung ist besonders sinnvoll bei:
Eine zweite Meinung kann helfen, die Diagnose zu sichern, den Nutzen zusätzlicher Verfahren realistisch einzuschätzen und eine unnötige Eskalation der Behandlung zu vermeiden.
Kapitel 20
Die Heilung verläuft häufig über mehrere Monate. Bei vielen Betroffenen bessern sich Schmerzen und Funktion durch eine konsequente Belastungssteuerung und Rehabilitation. Lang dauernde oder insertionale Beschwerden können hartnäckiger sein. Eine feste Heilungsdauer lässt sich aus einem Ultraschallbild allein nicht ableiten [2].
Am besten untersucht sind progressive Wadenübungen. Dazu gehören zunächst beidbeinige und später einbeinige Wadenheben, langsames Krafttraining, zusätzliche Gewichte und schließlich Sprung- und Laufbelastungen. Bei insertionalen Beschwerden sollte zunächst auf flachem Untergrund und ohne tiefes Absenken der Ferse trainiert werden [11], [13].
Ja, Stoßwellentherapie kann bei chronischen Achillessehnenbeschwerden eine sinnvolle Ergänzung zum Belastungstraining sein. Besonders für Midportion-Beschwerden gibt es gute Hinweise auf Verbesserungen von Schmerzen und Funktion. Auch bei insertionalen Beschwerden berichten viele klinische Untersuchungen über eine bessere Belastbarkeit. Entscheidend sind die genaue Diagnose, die richtige Dosierung und die Kombination mit einem passenden Rehabilitationsprogramm [16], [18], [19].
PRP kann bei ausgewählten chronischen Achillessehnenbeschwerden eine interessante biologische Ergänzung sein. Viele Beobachtungsstudien berichten über Verbesserungen von Schmerz, Funktion und Belastbarkeit. Die kontrollierten Studien zeigen allerdings kein einheitliches Ergebnis, weil sich Präparate, Injektionstechniken und Rehabilitationsprogramme stark unterscheiden. Deshalb sollte PRP individuell nach konkreter Diagnose und mit realistischen Therapiezielen eingesetzt werden [25], [26], [29].
Das hängt von Schmerz, Funktion und der Reaktion am nächsten Morgen ab. Bei einer Tendinopathie kann eine angepasste Belastung sinnvoll sein. Sprinten, Bergläufe und Sprünge sollten bei deutlicher Reizung zunächst reduziert werden. Bei einem plötzlichen Schnappen, deutlichem Kraftverlust oder fehlendem Zehenstand ist eine sofortige Untersuchung notwendig.
Ein Fersenkeil kann die Sehne vorübergehend entlasten, insbesondere bei insertionalen Beschwerden. Einlagen sind keine allgemeine Standardtherapie. Sie sollten nur eingesetzt werden, wenn sie im konkreten Fall die Belastung oder die Beschwerden sinnvoll beeinflussen [12].
Eine Tendinopathie wird zunächst meist konservativ behandelt. Eine Operation kann nach mindestens sechs Monaten konsequenter aktiver Therapie und anhaltend erheblicher Einschränkung besprochen werden. Bei einer akuten Ruptur ist die Entscheidung zwischen funktioneller nichtoperativer Behandlung und Operation individuell [2], [9].
Kortikosteroidinjektionen in oder nahe an die Achillessehne werden wegen möglicher Sehnenschwächung und eines erhöhten Rupturrisikos kritisch beurteilt. Eine Anwendung sollte nicht routinemäßig erfolgen und nur nach sorgfältiger ärztlicher Abwägung diskutiert werden [3], [24].
Nein. Eine verdickte oder im Ultraschall veränderte Sehne kann auch ohne starke Beschwerden bestehen. Umgekehrt kann eine schmerzhafte Tendinopathie bei geringeren strukturellen Veränderungen vorliegen. Entscheidend sind Beschwerden, Funktion und Belastbarkeit im Verlauf [5], [6].
Kapitel 21
Achillessehnenbeschwerden reichen von einer gut behandelbaren Überlastungsreaktion bis zur akuten Ruptur. Deshalb sind Schmerzort, Verlauf, Funktion und Verletzungsmechanismus entscheidend. Eine Midportion-Tendinopathie wird anders belastet als eine insertionale Tendinopathie am Fersenbein.
Die Grundlage der Behandlung ist ein progressives, individuell dosiertes Kraft- und Belastungsprogramm. Stoßwellentherapie, PRP und ACP, High-Volume-Injektionen, Elektrotherapie, Magnetfeldtherapie und weitere physikalische Verfahren können dieses Konzept bei ausgewählten Patientinnen und Patienten sinnvoll ergänzen. Sie bieten unterschiedliche Ansatzpunkte: von Schmerzmodulation und Gewebestimulation bis zur Unterstützung der funktionellen Rehabilitation.
Besonders wichtig sind eine genaue Diagnose, eine sonografisch kontrollierte Behandlung bei Injektionen, ein passendes Rehabilitationsprogramm und eine konkrete Erfolgskontrolle. So kann die Therapie individuell angepasst und Schritt für Schritt auf Alltag, Laufen oder Leistungssport ausgerichtet werden.
Eine Operation kommt bei einer Tendinopathie meist erst nach längerer erfolgloser aktiver Behandlung infrage. Bei einer akuten Ruptur ist eine zeitnahe Untersuchung notwendig, damit die funktionelle Behandlung oder Operation ohne unnötige Verzögerung geplant werden kann.
Die wichtigste Frage lautet deshalb: Welche Kombination aus Belastungstherapie, Stoßwelle, biologischer Behandlung und physikalischer Therapie passt zur genauen Diagnose, zur Belastbarkeit und zum persönlichen Ziel?
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Untersuchung, Bildbesprechung oder Therapieentscheidung.
Nächster Schritt
Wenn Achillessehnenbeschwerden trotz Belastungsanpassung und Physiotherapie fortbestehen, der Schmerz am Ansatz unklar ist oder eine invasive Behandlung beziehungsweise Operation im Raum steht, kann eine spezialisierte sportorthopädische Untersuchung helfen, Diagnose, Belastbarkeit und Therapieziele zusammenzuführen.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Untersuchung, Bildbesprechung oder Therapieentscheidung.
Evidenz
[1] K. J. von Rickenbach, H. Borgstrom, A. Tenforde, J. Borg-Stein, and K. McInnis, “Achilles Tendinopathy: Evaluation, Rehabilitation, and Prevention,” Current Sports Medicine Reports, vol. 20, pp. 327–334, Jun. 2021, doi: 10.1249/JSR.0000000000000855.
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[7] A. Biggs, G. Scott, M. Solan, and M. Williamson, “Achilles tendon rupture: what you need to know.” British journal of hospital medicine, vol. 82 2, pp. 1–7, Feb. 2021, doi: 10.12968/hmed.2020.0593.
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[9] S. Myhrvold et al., “Nonoperative or Surgical Treatment of Acute Achilles’ Tendon Rupture.” The New England journal of medicine, vol. 386 15, pp. 1409–1420, Apr. 2022, doi: 10.1056/NEJMoa2108447.
[10] J. Chen, C. Janney, M. A. Khalid, and V. Panchbhavi, “Management of Insertional Achilles Tendinopathy.” The Journal of the American Academy of Orthopaedic Surgeons, Mar. 2022, doi: 10.5435/JAAOS-D-21-00679.
[11] R. Maetz, M.-O. Dubé, A. Tougas, F. Prudhomme, B. Dubois, and J. Roy, “Systematic Review and Meta-analyses of Randomized Controlled Trials Comparing Exercise Loading Protocols With Passive Treatment Modalities or Other Loading Protocols for the Management of Midportion Achilles Tendinopathy,” Orthopaedic Journal of Sports Medicine, vol. 11, May 2023, doi: 10.1177/23259671231171178.
[12] F. Wilson, M. Walshe, T. O’Dwyer, K. Bennett, D. Mockler, and C. Bleakley, “Exercise, orthoses and splinting for treating Achilles tendinopathy: a systematic review with meta-analysis,” British Journal of Sports Medicine, vol. 52, pp. 1564–1574, Aug. 2018, doi: 10.1136/bjsports-2017-098913.
[13] D. Cp and C. Rl, “Nonsurgical treatment options for insertional Achilles tendinopathy,” Foot and ankle clinics, vol. 24, pp. 505–513, May 2019, doi: 10.1016/J.FCL.2019.04.004.
[14] J. Baxter, P. Corrigan, T. Hullfish, P. O’Rourke, and K. Silbernagel, “Exercise Progression to Incrementally Load the Achilles Tendon,” Medicine & Science in Sports & Exercise, vol. 53, pp. 124–130, Jul. 2020, doi: 10.1249/MSS.0000000000002459.
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Meine persönliche Einordnung
Originalbilder, Untersuchung im Stand und in Bewegung, Sehnenfunktion, Fußform, Verlauf und Ihr Alltags-, Berufs- oder Sportziel werden gemeinsam beurteilt.
Belastungssteuerung, progressiver Kraftaufbau und passende Schuhe, Einlagen oder Orthesen bilden häufig die Grundlage.
Stoßwelle, PRP beziehungsweise ACP, Hyaluronsäure oder weitere Verfahren können je nach Diagnose den aktiven Plan unterstützen.
Ein Eingriff wird erwogen, wenn eine konkret behandelbare Struktur oder Fehlstellung die relevante Einschränkung erklärt.
Mitbringen: Original-MRT-, Ultraschall-, CT- oder belastete Röntgenbilder, Befund- und Operationsberichte sowie eine kurze Übersicht der bisherigen Behandlung.
Achillessehne einordnenSprechstunde in München
Im Termin besprechen wir Belastungsaufbau, mögliche Zusatzbehandlungen und die Frage, ob ein Eingriff medizinisch sinnvoll ist.