Daniel Berthold behandelt Erkrankungen und Verletzungen an Schulter, Ellenbogen, Knie und Sprunggelenk sowie sportorthopädische Fragestellungen.
Persönliche Schwerpunkte ansehenSTRESSFRAKTUR
Ein Ermüdungsbruch oder Stressfraktur entsteht durch ständige Überlastung eines Knochens. Als Marschfraktur wird ein Ermüdungsbruch im Bereich der Mittelfußknochen bezeichnet. Ermüdungsbrüche am Fuß sind schwierig zu diagnostizieren. Gleichzeitig sollte aber eine adäquate Therapie so früh wie möglich beginnen. Bei Verdacht auf eine vorliegende Stressfraktur sollten Sie sich daher zeitnah an einen orthopädischen Facharzt wenden.
Behandlungsablauf
Eine sofort einzuleitende Entlastung des Fußes über 4-6 Wochen ist bei nachgewiesenem Ermüdungsbruch dringend zu empfehlen. Stressfrakturen im Bereich der Mittelfußknochen (Marschfraktur) können mit einem speziellem Therapieschuh oder Vorfußentlastungsschuh konservativ sehr gut behandelt werden. Lymphdrainage zur Abschwellung sowie entzündungshemmende Medikamente sind ebenso sinnvolle Begleitmaßnahmen.
Ursachen
Menschliche Knochen passen sich den auf sie einwirkenden Belastungen dynamisch an. In Bereichen höherer Belastung wird Knochengewebe aufgebaut, in Bereichen niedrigerer Belastung wird es abgebaut. Wird ein Knochen im Rahmen dieser biologischen Anpassungsvorgänge über längere Zeit zu stark belastet, kann es zu einem Bruch im Knochen kommen, welcher auch als Ermüdungsbruch oder Stressfraktur bezeichnet werden. Bricht dabei der Mittelfußknochen sprechen wir von einer Marschfraktur.
Symptome
Schmerzen, Schwellung sowie die eingeschränkte Belastungsfähigkeit des Fußes sind die typischen Symptome eines Ermüdungsbruch im Bereich des Fußes. Die Diagnose einer Stressfraktur gestaltet sich in der Frühphase oft schwierig, insbesondere dann, wenn die Bruchenden nicht gegeneinander verschoben sind. Meist ist ein Ermüdungsbruch auf dem Röntgenbild erst nach einigen Wochen nachzuweisen. Mit Hilfe der Kernspintomographie (MRT) gelingt allerdings eine frühere und gesicherte Diagnoseerstellung.
- Behandlung von Umknicktraumata und Instabilitäten des oberen Sprunggelenks
- Erfahrung bei Syndesmosenverletzungen und sportbedingten Fußverletzungen
- Präzise Versorgung frischer Achillessehnenrupturen und jeweilige Return-to-Sport-Konzepte






