Daniel Berthold behandelt Erkrankungen und Verletzungen an Schulter, Ellenbogen, Knie und Sprunggelenk sowie sportorthopädische Fragestellungen.
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RISS DER GELENKLIPPE
Der Rand der Hüftgelenkspfanne (Acetabulum) wird durch einen wenige Millimeter breiten Knorpelsaum erhöht, welcher auch als Pfannen- oder Gelenklippe (Labrum acetabuli) bezeichnet wird. Die Pfannenlippe hat eine dämpfende Funktion. Sie sorgt aber auch dafür, dass der Kopf des Oberschenkelknochens über seinen Äquator hinaus umfasst wird. Damit kann dieser besser im Hüftgelenk gleiten. Dauerhafte mechanische Konflikte, wie z.B. das Hüftimpingement (Einklemmende Hüfte) oder Verletzungen (z.B. Beckenbruch) können das Labrum der Hüftpfanne schädigen bzw. einreißen lassen. Um Schäden bzw. Risse am Labrum der Hüftgelenkspfanne durch fortlaufende Überbeanspruchung frühzeitig zu erkennen und hierdurch weitere Folgeschäden am Hüftgelenk (z.B. Hüftarthrose) zu verhindern, sollten zügig interveniert und ein Spezialist aufgesucht werden.
Behandlung eines Risses der Gelenklippe in München
Ein kleiner Riss der Pfannen- oder Gelenklippe wird mit Injektionen oder mit speziell auf den Patienten abgestimmten physikalischen Therapiemaßnahmen behandelt. Im Fall eines Abrisses sollte in jedem Fall eine operative Wiederherstellung in Betracht gezogen werden. Dafür kommen minimalinvasive arthroskopische wie auch offene Operationsverfahren zur Anwendung.
Ursachen
Die Pfannen- oder Gelenklippe der Hüfte ist ein schmaler Knorpelsaum, welcher mannigfaltigem Stress ausgesetzt ist. Schäden oder Risse am Labrum acetabuli entstehen häufig durch mechanische Konflikte am Hüftgelenk selbst (Hüftimpingement bzw. einklemmende Hüfte), durch monoton wiederholende körperliche Aktivitäten (Sport) sowie infolge von Verletzungen (z.B. Beckenbruch).
Symptome
Schäden oder Risse an der Pfannen- oder Gelenklippe der Hüfte können stechende oder einklemmende Schmerzen bei Bewegung und Belastung auslösen. Häufig ist die Beweglichkeit eingeschränkt. Eine Labrumläsion lässt sich auch im MRT nicht immer sicher beurteilen. Klinische Provokationstests und die persönliche Untersuchung liefern weitere Hinweise; in ausgewählten Fällen kann eine Arthroskopie Diagnose und Behandlung verbinden.
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